Spezialfall low-dose-CT der Lunge für das Lungenkarzinom-Screening

Dem deutlich erhöhten Lungenkrebsrisiko von Rauchern lässt sich durch frühzeitige Erkennung von Tumoren begegnen. Anstatt eines regulären Thoraxröntgenbildes, ist eine Computer-Tomographie mit geringer Strahlenbelastung – eine low-dose-CT – beim Nachweis von bösartigen Lungentumoren deutlich überlegen. So werden nach Ergebnissen einer Early Lung Cancer Action Project Studie in einem normalen Lungenröntgenbild in der Regel nur 14% der kleinen Tumore entdeckt, die im low-dose-CT nachgewiesen werden können.

Je früher ein Tumor entdeckt wird, desto wahrscheinlicher ist eine erfolgreiche Behandlung. Ein regelmässiges low-dose-CT, das schon kleine auffällige Tumore nachweist, kann die Heilungschancen deutlich verbessern.

Ablauf der Untersuchung

Das Lungengewebe wird mithilfe der ultraschnellen Mehrfachdetektor-Spiral-Computertomographie in nur 1mm dicken Schichten untersucht. Diese Untersuchung erfolgt innerhalb weniger Sekunden und mit einer minimalen Strahlendosis. Dabei ist keine Kontrastmittelgabe notwendig und keine besondere Vorbereitung des Patienten erforderlich.

Computergestützte Auswertung

Die Auswertung des 3D-CT-Datensatzes wird durch ein computerassistiertes System unterstützt. Dieses System ist dazu in der Lage, das Volumen von möglichen Lungenrundherden zu bestimmen, indem es sie dreidimensional auswertet. Dadurch hilft das System besonders bei der Beurteilung des Verlaufs kleiner Lungenrundherde.

Besonders wichtig bei Verdacht auf Lungenkarzinom!

Bei Verdacht oder bei spezifischen Fragestellungen kann jederzeit eine Computertomographie durchgeführt werden.