Rauchen zählt zu einem der Hauptrisikofaktoren für schwerwiegende Erkrankungen der Atem- und Lungenwege. Nicht selten steht am Ende einer „Raucherkarriere“ eine Krebserkrankung. Daneben hat Rauchen noch zahlreiche weitere negative Einflüsse auf den Körper:

  • Diverse Atemwegserkrankungen
  • Erkrankungen des Mundraums
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Osteoporose
  • Potenzschwäche
  • Infertilität (Unfruchtbarkeit)
  • Fruchtschädigung (Risikoerhöhung für Fehlgeburten)

Warum ein Raucher sich entscheidet, mit dem Rauchen aufzuhören, kann ganz unterschiedliche Gründe haben. Manchmal ist es auch eine Mischung aus mehreren der genannten Gründe – oder anderer persönlicher Gründe:

  • Kurzatmigkeit
  • Verminderte Leistungsfähigkeit
  • Schwere Erkrankung oder Todesfall aufgrund des Rauchens im Umfeld
  • Finanzielle Aspekte

Warum ist Rauchen so schädlich?

Auch wenn beim Rauchen in der Regel nur der Wirkstoff „Nikotin“ als schädlicher Stoff genannt wird, so gibt es zahlreiche weitere schädigende Inhaltsstoffe: Von den insgesamt über 4.800 verschiedenen Substanzen, die im Tabakrauch enthalten sind, sind gleich etliche giftig und sogar krebserzeugend.

Das Nikotin ist deshalb so gefährlich, weil es die Blut-Hirnschranke überwindet. So kann es in den Stoffwechsel des Gehirns eingreifen.

Was sind die Probleme, das „Rauchfrei jetzt“ umzusetzen?

Rauchen macht körperlich und psychisch abhängig. Das Nikotin macht innerhalb von kürzester Zeit körperlich abhängig. Die psychische Abhängigkeit entsteht dadurch, dass Rauchen ganz vielfältige Funktionen im Leben des Rauchers übernimmt.  Daher müssen für ein erfolgreiches „Rauchfrei jetzt“ beide Aspekte beachtet werden.

Wie werden Raucher dauerhaft zu Nichtrauchern?

Vorab ist eines wichtig: Nichtraucher zu werden, ist nicht einfach! Daher bedarf es einer guten Vorbereitung, wenn das „Rauchfrei jetzt“ gelingen soll. Am besten funktioniert dies, wenn Raucher bei diesem Weg nicht allein gelassen werden. In einer Klinik finden Sie daher ein gezieltes Programm, das Ihnen diesen Weg erleichtert. Es umfasst:

  • ärztliche Begleitung
  • Sportangebot
  • Ernährungsangebot
  • Kunsttherapie
  • Gesprächstherapie
  • Und nicht zuletzt, die Möglichkeit, diesen Schritt in einer Gruppe von „Neu-Nichtrauchern“ zu gehen.