Als Patient stehen sie vor der Herausforderung, dass sie eine schwierige Situation zu meistern haben: Sie haben eine schwerwiegende Diagnose erhalten und sie müssen sich einer einschneidenden Therapie unterziehen, eventuell sogar einer Operation.

Im Verlauf der ambulanten Abklärungen vor dem Spitalaufenthalt wurde alles unternommen, damit der Eingriff möglichst sicher durchgeführt werden kann. Sie haben Erklärungen erhalten, die ihre Ängste und Sorgen ernst nehmen und vermindern sollen.

Die Dauer des Spitalaufenthalts richtet sich nach dem bevorstehenden Eingriff. Wir bemühen uns, die Dauer möglichst kurz zu halten, aber entsprechend dem Eingriff.

Nach einer Operation

Nach einer Operation können Komplikationen und Probleme auftreten, die die Dauer des Spitalaufenthaltes verlängern und hinauszögern. Fragen sie nach, bis ihnen klar ist, was der genaue Grund ist. Sollten sie an die Grenzen ihrer psychischen Belastbarkeit kommen, so steht ihnen ein breites Angebot von unterstützenden Massnahmen zur Verfügung.

Nach einer Operation ist es verständlich, dass ein jeder Patient nach Hause drängt. So kann es vorkommen, dass ihr Arzt oder ihre betreuende Pflegeperson noch nicht alle Informationen übermitteln konnte. Oder es waren so viele Informationen, die sie sich nicht alle merken konnten. Um diese Lücken der Information zu schliessen, werden alle Patienten nach der Entlassung noch einmal in die Sprechstunde aufgeboten. Bei diesem Anlass können alle Wissenslücken geschlossen werden. Zögern sie nicht, ihre Fragen aufzuschreiben, damit ja nichts vergessen geht. Aber auch später, wenn eine Frage auftaucht, können sie sich jederzeit an uns wenden.

Sollten ernsthafte Probleme während des Spitalaufenthaltes aufgetreten sein, so besteht jederzeit die Möglichkeit, dass sie sich an uns, den Hausarzt oder sogar die Ombuds-Stelle des Inselspitals wenden können. Sie können ihre Bedenken auch auf dem Fragebogen anbringen, der ihnen vor Spitalaustritt ausgehändigt wird. Wir versichern ihnen, dass wir ihre Sorgen und Nöte ernst nehmen, und die Massnahmen daraus allenfalls den nächsten Patienten nützen.