Ampel-App soll Thoraxpatienten das Leben erleichtern

Basierend auf einer Idee von Prof. Dr. med. Ralph Alexander Schmid hat Florian Lüchinger eine sogenannte „Ampel-App“ entwickelt, die die Kommunikation mit der Universitätsklinik für Thoraxchirurgie des Inselspitals Bern erleichtern und verbessern soll.

Der Klinikdirektor und Chefarzt der Universitätsklinik für Thoraxchirurgie und Zentrumsleiter des Universitären Lungenkrebszentrums hatte die Idee, Patientinnen und Patienten eine App an die Hand zu geben, die es ihnen erlaubt, ihren Schmerz- und Beschwerdestatus nach Operationen an der Lunge und am Brustkorb der Klinik interaktiv und einfach mitzuteilen.
Die App verfügt über drei simple Buttons, die die operierte Person betätigen kann und die unterschiedlichen Handlungsszenarien aktivieren:

Wird der grüne Button aktiviert, weiss das zuständige ärztliche Personal, dass keinerlei Intervention erforderlich ist. 
Der gelbe Button veranlasst das Team der Universitätsklinik für Thoraxchirurgie mit der  betroffenen Person Kontakt aufzunehmen, um weitere Massnahmen zu besprechen und umzusetzen.
Bei Betätigung des roten Buttons werden User direkt zum eigenen Handeln aufgefordert, also dazu, die nächstgelegene Notfallstelle oder den Hausarzt aufzusuchen. Die Eigeninitiative in Stufe Rot lässt sich leider aus rechtlichen Gründen noch nicht anders umsetzen, wobei die Thorax Klinik mit dem intervenierenden medizinischen Personal dann im engen Dialog steht.
Komplikationen, die nach einer Operation an der Lunge und am Brustkorb auftreten können, sind neben Schmerzen auch Schwindel oder postoperative Nachblutung.

Das Pilotprojekt beginnt in den kommenden Monaten und wir werden Sie über die Erfahrungen und die Resonanz der Patientinnen und Patienten sowie der Ärzteschaft auf dem Laufenden halten.

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