Minimalinvasive Entfernung eines hochdifferenzierten neuroendokrinen Tumors (NET-G1) im rechten Intermediärbronchus!

Im OP-Saal mit PD Dr. med. Gregor Kocher und seinem Team

Noch vor wenigen Jahren wurde bei dem Befund eines typischen Karzinoides der oben beschrieben Lokalisation in der Regel der ganze Lungenflügel entfernt. 

Heute versucht man, einen möglichst hohen Teil der Lunge zu erhalten. Man spricht von Lungenparenchym sparende Lungenresektion (Sleeve oder Manchettenrsektion, Bronchoplastik). 

Der Vorteil für den Patienten liegt in dem Erhalt einer besseren Lungenfunktion, damit verbunden eine höhere Herz-Lungenleistung. 

Auch die Anzahl der kurzen und mittelfristigen Komplikationen werden durch das minimalinvasive Verfahren deutlich vermindert.

Diese Operation wird seit etwas über einem Jahr in der Universitätsklinik für Thoraxchirurgie Bern mit dieser Technik durchgeführt. 

Damit zählt die Universitätsklinik für Thoraxchirurgie Bern zu einer der wenigen Adressen in Europa, die diese OP mit dieser Technik umsetzen.

Minimalinvasive Operationen ermöglichen auch in der Thoraxchirurgie - in der Regel - einen deutlich verkürzten Klinikaufenthalt. 

Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass die Patienten mit deutlich weniger Schmerzmittel therapiert werden können.

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