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Berner Forschende bauen hochentwickelte «Lunge auf Chip»

Forschende der Universität Bern und des Inselspitals, Universitätsspital Bern haben ein Lungen-Modell der zweiten Generation mit lebensgrossen Lungenbläschen in einer rein biologischen, dehnbaren Membran entwickelt. Das neue Modell bildet das Lungengewebeviel lebensnäher nach als bisherige Lungen-auf-Chip. Dies eröffnet neue Möglichkeiten für die Grundlagenforschung, die Erforschung von Lungenerkrankungen, das Testen von Medikamenten und die Präzisionsmedizin.

Prof. Ralph Schmid, Ärztlicher Direktor der Universitätsklinik für Thoraxchirurgie: „Die Lunge-auf-Chip der zweiten Generation kann sowohl mit gesunden als auch mit erkrankten Lungenbläschen-Zellen besiedelt werden. Damit erhalten Klinikerinnen und Kliniker sowohl ein besseres Verständnis der Physiologie der Lunge als auch ein wirksames Werkzeug zum Screening möglicher neuer Wirkstoffe und potenziell auch für die Präzisionsmedizin, um genau die Therapie zu identifizieren, die einer bestimmten Patientin oder einem bestimmten Patienten am besten helfen kann.“

Neue Hoffnung für Lungenkrebs-Patienten

Die Immuntherapie hat insbesondere für bestimmte Patienten mit einem Lungenkarzinom eine wachsende Bedeutung. Dabei muss jedoch auch betont werden, dass die so genannte „zielgerichtete  oder personalisierte Therapie“  nur für Patienten infrage kommt, wenn bestimmte Zielstrukturen auf oder in den Tumorzellen vorhanden sind. Dennoch finden Wissenschaftler - insbesondere bei nicht-kleinzelligem Lungenkrebs - immer mehr Angriffspunkte für zielgerichtete Therapien.

Bereits 2017 gab der Klinikdirektor und Chefarzt der Universitätsklinik für Thoraxchirurgie des Inselspitals - Prof. Dr. med. Dr. h.c. mult. Ralph Alexander Schmid - dem Newsportal „Nau.ch“ ein Interview zu diesem Thema. Prof. Schmid ist auch Zentrumsleiter des Universitären Lungenkrebszentrums am Inselspital Bern. Die Klinik kooperiert in Zusammenarbeit mit dem Universitären Lungenkrebszentrum, dem Departement für Klinische Forschung der Universität Bern und den verschiedenen Partner-Kliniken auch im Bereich der Grundlagen- oder Laborforschung. Grundlegend ist das Ziel unseres thoraxchirurgischen Forschungslabors das Entwickeln von neuen Behandlungsmöglichkeiten von chronischen Lungenerkrankungen, mit einem Fokus auf Lungenkrebs.

Brustwanddeformitäten - mehr als ein kosmetisches Problem

Die Universitätsklinik für Thoraxchirurgie des Inselspitals in Bern gehört zu den wenigen Adressen in der Schweiz, die sich auf die konservative und chirurgische Therapie der Trichterbrust (Pectus excavatum) und der Hühnerbrust oder Kielbrust (Pectus carinatum) spezialisiert haben.

Wir sprachen mit dem Oberarzt Dr. med. Sergio Bruno Sesia über die unterschiedlichen Arten der Brustwanddeformationen und die möglichen Therapiestrategien. Und eine junge Patientin und ein junger Patient erzählen über ihre Erfahrungen und Therapieerwartungen.

Eine ausführliche Beratung zur besten Behandlung Ihrer Thoraxwanddeformität erfolgt in unserer Sprechstunde für Thoraxwanddeformitäten.

Medizin lebt von Praxis, Forschung und Menschlichkeit - Prof. Dr. med. Dr. h.c. mult. Ralph Alexander Schmid

Der Klinikdirektor und Chefarzt der Universitätsklinik für Thoraxchirurgie am Inselspital Bern und Zentrumsleiter des Universitären Lungenkrebszentrums am Inselspital Bern spricht über die Historie und die Entwicklung im Bereich der Chirurgie und gibt einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.
Prof. Dr. med. Dr. h.c. mult. Ralph Alexander Schmid war von 2012 bis 2014 der Präsident der Swiss Society of Surgery. Gemeinsam mit dem Buchautoren Faris Abu-Naaj wandelt er auf den Spuren des Nobelpreisträgers Theodor Kocher durch Bern. Entstanden sind Gespräche über die Entwicklungen in der Chirurgie und emotionale Statements, warum die Chirurgie auch menschliche Kompetenz erfordert.

Das Mitch - Wissen vermitteln in der Thoraxchirurgie

Im Interview sprechen der Chefarzt Universitätsklinik für Thoraxchirurgie PD Dr. med. Gregor Kocher und der Spitalfacharzt Dr. med. Patrick Dorn über die Vorteile des Verfahrens und die Etablierung eines neuen Institute, welches zum Ziel hat, die OP-Methode weiter zu etablieren und Praxiswissen im Bereich der minimal-invasiven Thoraxchirurgie an andere Kollegen zu vermitteln.
Das MITCH bietet Kurse für Schweizer und internationale Kollegen an, um die neue OP-Methoden zu erlernen oder weiterzuentwickeln und möchte den Austausch zwischen den Thorax-Chirurgen fördern.

Das neue Hauptgebäude des Inselspitals – bauen für die Zukunft

Im Rahmen eines Masterplans für den Insel-Campus erstellt das Inselspital ein neues Hauptgebäude. Es wird das Schweizer Herz- und Gefässzentrum und verschiedene Fachkliniken umfassen und ab 2023 das markante Bettenhochhaus des Inselspitals ersetzen.

Patienteninformation: Multiresistente Keime

Die Chance im Spital einen VRE, einen sogenannten Vancomycin-resistenten Enterokokkus aufzuschnappen, ist höher als zu Hause. Das ist aber im Grunde nicht weiter tragisch. In den allermeisten Fällen sind diese Keime für uns völlig unbedenklich. Unser Körper wird sie mit der Zeit selbstständig mit Hilfe der natürlichen Darmflora wieder los.

Weitere Informationen zu multiresistenten Erregern finden Sie auf der Webseite der Universitätsklinik für Infektiologie des Inselspitals.

Eignen sich E-Verdampfer zur Rauchentwöhnung?

Das Berner Institut für Hausarztmedizin (BIHAM) nimmt an einer der weltweit größten Studien zum Thema E-Zigarette bzw. Verdampfer teil. Worum genau geht es bei dieser Studie und wer kann teilnehmen? Welche Einrichtungen sind noch an der Studie beteiligt und wie wird diese finanziert? Wie genau läuft die Studie ab und wie können sich Interessenten bewerben? Wie viele Lungenkrebspatienten sind Raucher und welche Inhaltsstoffe erhöhen das Krebsrisiko ganz besonders? Welche Therapieangebote bieten Sie Patienten an, die mit dem Rauchen aufhören wollen? Ist die Rauchentwöhnung durch Verdampfer aus Ihrer Sicht eine sinnvolle Therapie?

Prof. Dr. med. Dr. h.c. mult. Ralph Alexander Schmid über die Tumorkonferenz

Interview mit dem Klinikdirektor der Universitätsklinik für Thoraxchirurgie Inselspital Bern über die so genannte Tumorkonferenz (Tumorboard), welches die Kommunikation aller eingebundenen medizinischen Fachbereiche bündelt und für Patienten eine individuelle Therapiestrategie entwickelt.